Rund um die Nachtweide

Ein spannendes Rennen bei tollem Wetter war es dieses Jahr. Aufgrund des warmen Sonnentages waren sehr viele Zuschauer zur Rennstrecke gekommen, um die Aspiranten anzufeuern. Und die lieferten rund um das Firmengelände unseres Sponsors SIGMA auch heiße Szenen ab: z.B. Zieldurchfahrten in den Wertungsrunden mit bis zu 61 km/h. Eine besondere Attraktion war das Vierer-Mannschaftszeitfahren, bei dem auch ehemalige Profis wie Udo Bölts an den Start gingen. Für die Rennfahrer war wieder einmal mit einer besten Rennorganisation gesorgt. Vor allem unser Sprecher Hajo Röckle gab sein makelloses Debut. Für die Zuschauer hielten unsere Helfer alles bereit von A bis Z (Amarettokuchen bis Zwiebelfleisch). Besonders erfreulich war die ansehnliche Zahl von Rennfahrern der Jugendklassen.

Ergebnisse: rundumdienachtweide2016-ergebnisse

Hier eine filmische Zusammenfassung des U17-Rennens

Eschborn-Frankfurt: Platz 3 und ein Küsschen von Frau Degenkolb

Eschborn – Frankfurt, für viele noch unter dem Namen „Rund um den Henninger-Turm“ bekannt ist einer der wenigen deutschen Radklassiker. Von der UCI in die höchste Kategorie eingestuft, bei den Profis beliebt und von den Hessischen Radsportfans geliebt! Das Rennen, welches seit 1962 fast ausnahmslos stattgefunden hat, führt die Protangonisten vom Frankfurter Vorort Eschborn über eine große Runde durch den wunderschönen Taunus zurück in die Metropole Frankfurt. Unterwegs gibt es alles was das Radsportherz begehrt: Eine schnelle Startphase in der es >Highspeed< durch die engen Straßen von Eschborn und Frankfurt geht, einen schönen langen Anstieg über den großen Feldberg, viele giftige Stiche wie den Mammolshainer Berg und eine rasante Rückfahrt mit großem Finale in der Frankfurter Innenstadt vor der Kulisse der Alten Oper.

Sowohl die Berufsradfahrer, als auch die Amateure dürfen an diesem Tag auf fast gleicher Strecke fahren. Diese umfasst u.a. für die Amateure rund 108km, gespickt mit knapp 1500Hm. Die Profis dürfen das dann gleich zweimal fahren, die bekommen aber schließlich auch Geld dafür. Für mich sollte die Teilnahme an dem Amateurrennen der zweite Saisonhöhepunkt nach Paris-Roubaix werden und während in Nordfrankreich noch eher das Erlebnis von dem Ergebnis stand, so war ich bei diesem Rennen doch sehr interessiert und gespannt wohin die Reise geht und wie ich mich in diesem Feld behaupten kann. Weiterlesen

Paris-Roubaix Challenge – oder mein Ritt durch die Hölle des Nordens

20160408_160006Radsport Monument, die Königin der Klassiker oder Hölle des Nordens – alles große Namen für einen einzigen Tag im Radsportfrühling. Paris Roubaix fasziniert schon immer. Hier wurden und werden große Namen gemacht, Karrieren begonnen und beendet – Glück und Pech liegen nicht weiter von einander entfernt als ein Pflasterstein neben dem anderen. Kurzum: Dieses Rennen ist was ganz besonderes. Mich persönlich fasziniert dabei schon immer die Ehrlichkeit des Rennens. Bedingt durch die Streckenführung und die Beschaffenheit des Untergrunds sind keine großen taktischen Spielchen der Teams möglich- kein langes Geplänkel – die Favoriten sind meistens auf sich alleine gestellt und es gewinnt der mutigste Mann mit den meisten Körnern und ordentlich Dampf im Kessel – ein offener Schlagabtausch – Radsport in seiner Reinsten Form- herrlich. Grund genug für mich mal selbst zu spüren was den Profis an diesem Tag so durch den Kopf, die Beine und die Handgelenke geht.

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Ein Glück bietet die A.S.O. seit ein paar Jahren eine Jedermannversion des Rennens an. Auf verschiedenen Strecken (75/145/172) kann im Grunde Jedermann(und –frau) einmal die berühmten Kopfsteinpflasterpassagen unter die Räder nehmen. Ich entschied mich in diesem Jahr die Herausforderung anzunehmen und fühlte mich nach einer guten Crosssaison auch ganz gut auf das Geläuf vorbereitet. 172Km Gesamtdistanz mit allen 27 Pavéabschnitten die auch von den Profis durchpflügt werden, macht insgesamt knapp über 53km nordfranzösische Buckelpiste.

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